Energiearbeit - "spooky" oder notwendig?

Ich mache es kurz: Energiearbeit ist spooky. Und irgendwie auch wieder nicht. Notwendig ist sie dagegen auf jeden Fall, doch hierzu mehr in einem Folgebeitrag.


Jetzt aber erst einmal zurück zu "spooky".


Zugegeben: Nach meinen ersten Erfolgen mit energetischen Methoden musste ich jedes Mal weinen. Vor Fassungslosigkeit. Verwirrung. Dankbarkeit. Unglauben. Demut.

Denn genau wie ein großer Teil der Gesellschaft hat auch mein Naturwissenschaftlerin-Bewusstsein im nettesten Fall über energetisches Arbeiten gelacht. Zur Verteidigung: Wer, bitte schön, würde nicht beim ersten Mal lachen? "Tierkommunikation" - ernsthaft?

Damals hielt ich das alles einfach für absurd. Für einen Schwindel. Für Blödsinn.


Heute lache ich natürlich nicht mehr darüber, sondern höchstens noch mit den Tieren oder ihren Menschenfreunden.


Vielleicht magst du ja mit mir kommen?


Doch bevor wir gemeinsam auf die Reise gehen noch kurz etwas Sachliches, Wissenschaftliches.

Unmittelbar bevor ich mich für eine energetische Sitzung mit einem Tier (oder auch Menschen) verbinde, versetze ich mich in den Alpha-Zustand: Hier schwingen die Gehirnwellen in einem Frequenzbereich von 7 bis 14 Hz. Ich bin tief entspannt und doch in einem bewussten, wachen Zustand.

Übrigens durchlaufen wir alle diesen Zustand zweimal am Tag: morgens zwischen Aufwachen und Wachsein und abends zwischen Wachsein und Einschlafen. Er ist also weder unheimlich, noch schwierig zu erreichen oder gar unnatürlich.

Das Besondere an diesem Zustand ist jedoch, dass sich das Unterbewusstsein sehr zugänglich für Informationen erweist.


Stell dir vor, du schließt die Augen und befindest dich jetzt in solch einem offenen, aber wachen Zustand. Du verbindest dich mit einem anderen Lebewesen. Vielleicht mit deinem Hund oder deiner Katze. Mit der Kuh auf der Weide oder der Ameise auf deiner Hand.

Und dann auf einmal fühlst du, ob es dem Tier gut geht oder ob es müde ist, entspannt, aufgedreht. Du siehst es umherlaufen oder sich putzen. Erkennst seine körperlichen Problemstellen, spürst, wo es Schmerzen hat. Hörst, was es erzählt oder auf deine Fragen antwortet. Du nimmst es in den Arm, streichelst es oder rennst mit ihm um die Wette. Aber - vielleicht fliegt ihr ja auch.

Du ziehst Meridiane, bestrahlst mit Gelb seine Lunge, lockerst Wirbel oder den Nacken, hältst neurovaskuläre Kontaktpunkte oder massierst neurolymphatische Massagepunkte. Identifizierst eingeschlossene Emotionen und bringst sie zur Verarbeitung.


All diese Methoden kannst du natürlich auch direkt am Tier durchführen: Doch der Effekt vor Ort ist derselbe wie aus der Ferne (= "nur" im Alpha-Zustand).

Ebenso verhält es sich mit dem kinesiologischen Austesten, welche Methode und welche Technik nun ganz genau in diesem Augenblick wichtig ist.


Ist die Sitzung beendet, dann verabschiedest du dich von dem Tier dir gegenüber. Vielleicht seht ihr euch ja in ein paar Tagen schon wieder.


Für dich spooky - und doch völlig normal?!


Was vielleicht erst einmal wie eine nette Geschichte klingt, ist tatsächlich völlig normal. Wir alle beherrschen diese Technik, nur haben wir sie in der modernen Welt verlernt. Verlernen müssen, weil wir andere, neue Qualitäten bevorzugen und fördern. Altes Wissen, alte Weisheiten haben leider ihren Stellenwert verloren.


Wenn du jetzt neugierig geworden bist, was Energiearbeit leisten kann - und was nicht - , dann lade ich dich herzlich zu meinem nächsten Blogbeitrag ein.


Ich freue mich auf dich!


Alles ist Energie und alles ist miteinander verbunden ♥

Dr. Nicole Hirschmann






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